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"Geld ist der Triumph der Knappheit über die Gewalt."[1] Es ist der prototypische Fall von symobolisch generalisierter Sinnbildung. Man kann dies bestreiten, "wenn man mit Sinn etwas anderes im Sinn hat."[2] "Für sinnhafte Systeme steht symbolische Generalisierung für ein Festhalten von Sinn" in der "Darstellung einer Einheit in einer Vielheit."[3] Die Generalisierung des Geldes zeigt sich in der "Indifferenz gegen Unterschiede in zeitlicher, sachlicher und sozialer Hinsicht"[4]. Geld sorgt so für die "Ermöglichung unbestimmter Kommunikationen".[5]

QuelleBearbeiten

  1. Luhmann, Niklas: Die Wirtschaft der Gesellschaft. 1.Aufl., Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1988, ISBN 3-518-28752-4, S.253
  2. Ebd., S.232
  3. Krause, Detlef: Luhmann-Lexikon. 4.Aufl., Lucius & Lucius, Stuttgart, 2005, ISBN 3-8282-0305-1, S.153
  4. Luhmann, Niklas: Soziologische Aufklärung 1: Aufsätze zur Theorie sozialer Systeme. 8.Aufl., VS Verlag, 2009, ISBN 3-531-16636-0, S.215
  5. Krause, Detlef: Luhmann-Lexikon. 4.Aufl., Lucius & Lucius, Stuttgart, 2005, ISBN 3-8282-0305-1, S.47

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