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Allopoietische Systeme "erzeugen durch ihr Funktionieren etwas von sich selbst Verschiedenes"[1]; z.B. Maschinen, die "nach einem feststehenden Programm oder Algorithmus, auch mit vorab fest programmierten Rück- oder/und Vorkopplungen, Inputs in Outputs"[2] umformen. Sie können nicht sich aus sich selbst reproduzieren und gehören zu den kausal geschlossenen technischen Systemen, welche erwartbare Informationen und Resultate herstellen. Ihre Systemgrenze wird durch den Beobachter erster Ordnung gezogen, "der durch die genaue Bestimmung ihrer Input- und Output-Oberflächen definiert, was zu ihnen und ihren Operationen gehört."[3] Allopoietische Systeme können trivial und komplex sein, ihre Struktur ist auch noch bei komplexeren Konstruktionen stabil und kann nur durch die vom Konstrukteur nichtbedachten Einflüsse der Umwelt irritiert werden. Daher können Maschinen bei Fehlfunktionen nicht aus sich selbst heraus reagieren, um ihr Funktionieren selbst zu stabilisieren, so wie es autopoietische Systeme durch Selbstorganisation können.

QuelleBearbeiten

  1. Maturana, Humerto R.: Autopoietische Systeme: eine Bestimmung der lebendigen Organisation. 1985, S.186
  2. Krause, Detlef: Luhmann-Lexikon. 4.Aufl., Lucius & Lucius, Stuttgart, 2005, ISBN 3-8282-0305-1, S.249
  3. Maturana, Humerto R.: Autopoietische Systeme: eine Bestimmung der lebendigen Organisation. 1985, S.187

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